Facts zur Ausbildung

In einer kurzen Übersicht findest du hier die wichtigsten Infos zur Ausbildung zum Maler. 

Maler - eine Duale Ausbildung

In drei Jahren Ausbildungszeit wirst du an verschiedenen Lernorten ausgebildet.
Du lernst und arbeitest in einem Betrieb, besuchst eine Berufsfachschule und absolvierst überbetriebliche Kurse.

Lernender Maler in der Berufsschule

Ausbildungsgehalt

Das Mindestgehalt während der Ausbildung ist im Gesamtarbeitsvertrag (GAV) geregelt, kann aber dennoch von Kanton zu Kanton variieren. Es erhöht sich in jedem Ausbildungsjahr.

Die Ausbildungsvergütung ist tariflich festgelegt und beträgt ab dem 01.06.2016:

  • CHF 600.00 (1. Ausbildungsjahr)
  • CHF 800.00 (2. Ausbildungsjahr)
  • CHF 1‘200.00 (3. Ausbildungsjahr)

Arbeitszeit

Im Gesamtarbeits-
vertrag wird die regelmässige wöchentliche Arbeits-
zeit auf 40 Stunden begrenzt. 

Maler Lernender bekommt Lehrstunde beim Ausbilder

Voraussetzung zur Ausbildung im Malerhandwerk 

Nach neun Pflichtschuljahren kannst du direkt durchstarten. Du kannst vorher den basic-check absolvieren und deine Eignung bestätigen.

Pinsel im Glas

Einstiegsgehalt als Maler/in EFZ

CHF 4‘075.00

Lehrbetriebe

 

Die Lehrbetriebe sind dein Partner bei deiner Ausbildung. Sie sind qualifiziert und befähigt, deine Berufsausbildung durchzuführen. Das ist sogar gesetzlich in der Bildungsverordnung geregelt, der Berufsbildner des Lehrbetriebs erfüllt bestimmte Qualifikationen, um die Lehre durchzuführen.

Lehrbetriebe in deiner Nähe findest du hier:

Zwei Lernende an der Malerrolle
Roter Lack wird mit Rolle auf Holz gebracht

Ausbildungsinhalte

Wie ist welche Farbe beschaffen, wie wird sie aufgetragen und für welchen Untergrund eignet sie sich? Wie berechnet man Wandflächen, wie spricht man mit Kunden? In deiner Ausbildung zum/zur Maler/-in EFZ wirst du zum Allrounder im Malerhandwerk ausgebildet.

Was lerne ich in der Ausbildung?

In der Ausbildung eignest du dir nicht nur das praktische Arbeiten an, sondern auch das entsprechende Hintergrundwissen, das einen Fachmann im Malerhandwerk ausmacht.

Zum Lernstoff gehören so beispielsweise Kenntnisse über:

  • Inhaltsstoffe und Beschaffenheit der Materialien 
  • Arbeitsmethoden und Bausubstanzen 
  • Absicherung deines Arbeitsplatzes
  • Umgang mit deinen Kunden 
Lernender des Malerhandwerks erhält Erklärung vom Meister
Maler Lernender in der Berufsschule
Maler Lernender im Telefongespräch mit Kunde

Theorie in der Ausbildung

Die Theorie erfolgt in der Berufsschule. 

Diese Fächer bilden hier die Grundlage der Ausbildung zum Maler:

  • Berufskenntnisse:
    - Planen, Vorbereiten und
      Rapportieren der Arbeit
    - Vorbehandeln und Be-
      schichten von Untergründen
    - Dekorieren und Gestalten
  • Gesellschaft
  • Sprache/Kommunikation
  • Sport 

 

 

Praxis in der Ausbildung 

Die praktische Ausführung, verschiedene Techniken und das tatsächliche Handwerk wendest du parallel in deinem Lehrbetrieb an. 

Hier lernst du von erfahrenen Kollegen und vom Malermeister, darfst selbst ausprobieren und üben, und im Lauf der Ausbildung richtig mitarbeiten. Eine gute körperliche Fitness und handwerkliche Begabung können im Malerhandwerk nicht schaden.

Weiterbildung

Maler Lernender auf der Karriereleiter
Schriftzug "Los geht's"
Lackeimer in verschiedenen Farben

Maler – es geht weiter!

Mit einer abgeschlossenen Ausbildung zum Maler hast du eine perfekte Grundlage, um im Handwerk Karriere zu machen. Ob du als Malergeselle dein Können weiter ausbaust, dich noch weiter spezialisierst oder dich zum Malermeister weiterbildest – du hast viele Möglichkeiten, im Malerhandwerk die Karriereleiter aufzusteigen. 

Deine Zukunftschancen

Hast du die dreijährige Ausbildung abgeschlossen, kannst du direkt in die Arbeitswelt einsteigen. Als Maler/in EFZ kannst du jetzt in unterschiedlichen Betrieben arbeiten. Aber du kannst dich auch direkt weiterbilden und aufsteigen. Natürlich gilt wie überall: Je höher deine Qualifikation und dein Einsatz, desto höher deine Jobchancen und bei Eignung sowie Interesse auch dein Gehalt.

Spezialisierung

Nach der Ausbildung kannst du dich weiter spezialisieren. Interessante und zukunftsweisende Arbeitsgebiete und Tätigkeiten als Maler sind beispielsweise:

  • Hochwertige Lackierungen und Tapezierungen
  • Fassadengestaltung
  • Trockenbau
  • Wärmedämmung
  • Kreative Mal- und Spachteltechniken
  • Brandschutz
  • Brand- und Wasserschadenbeseitigung
  • Kirchenmalerei
  • Trompe-l‘oeil-Malerei (Illusionsmalerei)
Weiterbildung zum/zur eidg. dipl. Malermeister/-in

Als Malermeister/in kannst du leitende Positionen in einem Betrieb übernehmen oder deinen eigenen Betrieb gründen und Lernende ausbilden. Voraussetzung ist die bestandene Meisterprüfung.

Lernender im Malerhandwerk spritzt Türe rot