WARUM EINE AUSBILDUNG IM MALERHANDWERK? 

Mehr als Streichen: Eine Ausbildung zum/zur Maler/-in macht Ihr Kind zum Experten in Sachen Gestaltung, Instandhaltung und Denkmalpflege. Neben dem ersten eigenen Geld, praktischen Erfahrungen und hohen Übernahmechancen bietet das Malerhandwerk noch viel mehr.

 

So geht’s los: Ausbildung

Wer sich für eine Ausbildung im Malerhandwerk interessiert, sollte einen Volksschulabschluss mitbringen sowie eine dreitätige Schnupperlehre in einem Betrieb vorweisen können. Die duale Ausbildung in Berufsschule und Betrieb dauert in der Regel drei Jahre und mündet nach zwei Jahren in einen Abschluss als Malerpraktiker/-in EBA und nach drei Jahren in einen Abschluss als Maler/-in EFZ. Parallel zur Ausbildung ist die Berufsmatura möglich.

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So sieht’s aus: Berufsbild

Als Maler/-in gestaltet Ihr Kind Innenräume, Fenster, Türen und Fassaden und arbeitet mit verschiedenen Mal- und Handwerkstechniken, Farben, Tapeten, Putz und vielem mehr im Innen- und Ausseneinsatz. Aber Maler/-in ist nicht gleich Maler/-in: Während der Ausbildung kann sich Ihr Kind ganz individuell spezialisieren.

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So geht’s weiter: Karriere

Vielfältig und sicher: Das beschreibt die Zukunft eines Malers gut. Ob kreativ, organisiert oder technikaffin, die eigenen Stärken erkennt man oftmals erst im Laufe des Berufslebens und kann diese gezielt in Weiterbildungen zum/zur Vorarbeiter/-in oder Malermeister/-in ausbauen.

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Wie unterstütze ich mein Kind?

Die Berufsorientierung fällt meist in eine Zeit, in der viele Jugendliche andere Sorgen und Wünsche haben, die eigenen Eltern uncool finden und es auch mal Stress zu Hause gibt. Aber Studien zeigen: Jugendlichen ist der Rat ihrer Eltern gerade in der Berufsorientierung wichtig. Aber wie gehen Sie in dieser Phase am besten auf Ihr Kind zu?

1. Erzählen Sie von Ihren Erfahrungen

Nichts ist wertvoller als Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Leben anderer. «Mama, wie war das damals bei dir? Papa, wie bist du zu dem gekommen, was du jetzt machst?» Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Lebensläufe nicht linear sind und dass es okay ist, nicht genau zu wissen, wo es langgehen soll.

2. Je früher, desto besser – aber bloss kein Stress

Behalten Sie Fristen und Termine im Blick, dann gibt es auch keinen Grund zur Panik.

3. Keine Sorge, ein Ausbildungsberuf bestimmt nicht das ganze Leben Ihres Kindes

Machen Sie sich und Ihrem Kind klar, dass eine Entscheidung für einen Ausbildungsberuf keine Entscheidung für das ganze Leben sein muss. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Weiterbildungen oder Umschulungen für den Fall, dass ihr Kind «weiter»  oder «etwas anderes»  machen will. Leidenschaften und Lebenspläne ändern sich schliesslich.

4. Geben Sie Ihrem Kind Raum

Machen Sie aus dem Thema «Berufswahl» und «Bewerbung» kein unangenehmes Thema für Ihr Kind. Die Berufswahl ist ein Prozess, der nicht heute beginnt und morgen endet. Haben Sie Geduld und geben Ihrem Kind Zeit und Rat.

BEWERBUNGSTIPPS

Eine Bewerbung vermittelt einen ersten Eindruck und sollte daher mit Sorgfalt erstellt werden. Mit ein paar wissenswerten Tipps unterstützen Sie Ihr Kind bei der Erstellung aussagekräftiger Bewerbungsunterlagen. Bevor eine Bewerbung rausgeht, lohnt sich ein letzter Blick auf die Checkliste.

BETRIEB FINDEN 

Die Nachwuchsinitiative «Deine Zukunft ist bunt» bringt Bewerber und Bewerberinnen mit Malerbetrieben in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen.

Wie unterstütze ich mein Kind während der Ausbildung?

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, wie aufregend! Mit dem Start in die Berufswelt erhält Ihr Kind viele neue Eindrücke, lernt selbstständig zu sein und eignet sich fachliche Kompetenzen an. Der Berufsstart geht jedoch auch einher mit einigen grossen und kleinen Herausforderungen.

1. Es geht los

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, wie aufregend! Mit dem Start in die Berufswelt erhält Ihr Kind viele neue Eindrücke, lernt selbstständig zu sein und eignet sich fachliche Kompetenzen an. Der Berufsstart geht jedoch auch einher mit einigen grossen und kleinen Herausforderungen.

2. Interesse statt Kontrolle

Um sich in der Ausbildung zu integrieren, ist es wichtig, dass Ihr Kind Verantwortung übernimmt und selbstständig wird. Fragen Sie also lieber nach den Inhalten, die Ihrem Kind Spass machen, anstatt zu kontrollieren, ob schon für die Prüfung gelernt wurde. Versuchen Sie loszulassen und schenken Sie Vertrauen!

3. Für jedes Problem gibt es eine Lösung

Bei kleinen Schwierigkeiten während der Ausbildung hilft meist schon ein kurzes Gespräch. Grössere Konflikte können Ihrem Kind allerdings schnell die Freude an der Ausbildung nehmen. Anzeichen wie Lustlosigkeit oder Unpünktlichkeit sollten Sie ernst nehmen und Ihr Kind darauf ansprechen. So vermeiden Sie im besten Fall einen voreiligen Ausbildungsabbruch und können gemeinsam eine Lösung finden. Bei schwerwiegenden Problemen ist es ratsam den Betriebsrat aufzusuchen und sich bei rechtlichen Verstössen des Arbeitgebers an die Berater/-innen der zuständigen Handelskammer zu wenden.

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